Beeck und Brüninghoff zu Besuch beim Evangelischen Krankenhausverein e.V. in Emlichheim

Bild oben v.l.n.r.: Helmut Alferink, Verwaltungsleiter, Adelbert Rummel, Therapieleiter, Hindrik-Jan Völker, Jens Beeck, Thomas Brüninghoff

Herzlichen Dank für den freundlichen Empfang und den spannenden Austausch zu sozialpolitischen Themen. Gemeinsam mit dem Landtagskandidaten aus der Grafschaft Bentheim, Thomas Brüninghoff, hatte ich die Gelegenheit zum Besuch der Einrichtungen des Vereins am Standort Emlichheim. Alleine hier engagiert sich der Verein mit einem sehr breit gefächerten Angebot in der Gesundheitsversorgung und der Pflege. Vom betreuten Wohnen, einer ambulanten Sozialstation, einem Therapie- und Gesundheitszentrum bis hin zur Pflege und Betreuung von Menschen in der Langzeit- und Dauerbeatmung (Phase F) bietet der Verein soziale Absicherung für Menschen in unterschiedlichsten Lebenslagen.

In der Diskussion fanden sich die Dauerthemen der Pflege und Gesundheitsversorgung wieder: Die sehr niedrigen Refinanzierungssätze in der stationären Altenpflege in Niedersachsen, der auf die Sozialeinrichtungen durchschlagende Finanzierungsdschungel mit Einzelzuständigkeiten der Kranken-, der Pflegeversicherung und der Kommunen und die damit verbundenen Unsicherheiten in der Finanzierung sozialer Hilfsangebote und der drohende Fachkräftsmangel.

Bei dem Rundgang durch die Einrichtung konnte ich mich davon überzeugen, dass der Evangelische Krankenhausverein auch diese Schwierigkeiten hervorragend meistert. Das Angebot ist schon räumlich beeindruckend: Große offene Grünflächen zwischen den Wohnbereichen, ein hochtemperiertes Therapieschwimmbad, das auch von vielen Gästen gerne genutzt wird, und sehr helle und freundliche Therapieräume und Wohnbereiche: So schafft man auch für Menschen mit Hilfebedarf ein Zuhause, statt einer Einrichtung. Wir waren beeindruckt vom Engagement vor Ort - und wir wissen, dass diese Leistungen staatlich gefördert werden müssen. Mit fairen Finanzierungsbedingungen und einer möglichst schlanken Bürokratie - und der Wertschätzung für diese Arbeit. Diesem berechtigten Anliegen werden die Freien Demokraten in Bundes- und Landespolitik Nachdruck verleihen!