Jens Beeck soll für die FDP in den Bundestag - Einstimmiges Votum des Kreisverbands Emsland und Grafschaft Bentheim

Meppen. Einstimmig hat der FDP-Kreisverband Emsland und Grafschaft Bentheim den Lingener Juristen Jens Beeck zum Kandidaten für die Bundestagswahl im September nominiert. Beeck zeigte sich überzeugt, dass die Liberalen wieder in das Parlament einziehen werden. 19 stimmberechtigte Mitglieder hatten sich in Meppen eingefunden, um ihren Kandidaten für den Wahlkreis 31 Mittelems zu bestimmen.

Die Leistungsbilanz, die die Freien Demokraten im Deutschen Bundestag zwischen 2009 und 2013 hätten vorweisen können, sei eine exzellente gewesen. Man sei seinerzeit angetreten, dass Steuersenkung und -vereinfachung das Ziel hätte sein müssen. „Leider hatten wir aber weder das Finanzministerium besetzt, noch haben wir es im Koalitionsvertrag geschafft, dass diese Ziele auch erreicht werden“, gab sich Beeck selbstkritisch. Die Liberalen seien immer noch die einzige Partei in Deutschland, die fest davon überzeugt sei, dass die Menschen sich untereinander mit Respekt, mit der Anerkennung der jeweiligen persönlichen Freiheit und der notwendigen Toleranz begegnen müssten. „Wir müssen dafür sorgen, dass jeder Mensch sich nach seinen persönlichen Möglichkeiten bestmöglichst entfalten kann“, forderte Beeck.

„Die ehrenamtliche Arbeit für die Freien Demokraten ist im Grunde genommen ein Akt von uns gebotener Notwehr gegen diese Idee“, kritisierte Beeck unisono Programme von SPD, Grünen, CDU und Linken. Man habe in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Staatsversagen erkennen müssen, erklärte Beeck.